Selektiv statt pauschal
Demontiert wird in der Reihenfolge, die die Fraktionen sauber hält.
Rückbau
Für Gewerbe und Industrie, deutschlandweit
Ein Gebäude verschwinden zu lassen, ist die einfache Aufgabe. Die anspruchsvolle ist, es so zu zerlegen, dass die Materialien getrennt bleiben und ihren Wert behalten. Genau dafür ist der Rückbau da, und deshalb steht am Ende oft eine niedrigere Rechnung als beim Abriss.
Kurz gesagt
Demontiert wird in der Reihenfolge, die die Fraktionen sauber hält.
Stahl, Buntmetall und verwertbare Bauteile senken die Rechnung.
Asbest und PCB über zugelassene Fachbetriebe, TRGS 519.
Wiegescheine und Verwertungsnachweise für jede Fraktion.
33 Jahre Erfahrung, Projekte weit über die Region hinaus.
Methode
Wir arbeiten in umgekehrter Reihenfolge zum Bau: erst Ausstattung und Installationen, dann Ausbau und nichttragende Bauteile, zuletzt das Tragwerk. Auf diesem Weg lässt sich jede Fraktion beim Ausbau erfassen, statt sie hinterher aus einem Haufen zu sortieren.
Die Trennung passiert also auf der Baustelle. Das ist der einzige Zeitpunkt, an dem sie ohne großen Zusatzaufwand funktioniert, und der Grund für die hohen Verwertungsquoten.
Was sich aus Gewerbebauten zurückholen lässt
In einer Industriehalle stecken Tonnen an Konstruktionsstahl, Kilometer an Kupferleitung und Fassadenaluminium, das sich fast verlustfrei einschmelzen lässt. Diese Materialien tragen sogenannte graue Energie in sich: die Energie, die einmal in ihre Herstellung geflossen ist. Wer sie wiederverwendet, spart sie ein zweites Mal.
Deshalb steigen die Erlöse für sortenrein zurückgebautes Material seit Jahren, während die Deponiegebühren in dieselbe Richtung gehen. Der wirtschaftliche Abstand zwischen Rückbau und Abriss wird dadurch größer, nicht kleiner.
Sicherheit
Bei Bestandsbauten steht am Anfang die Frage, was verbaut wurde. Asbest in Klebern, Platten und Dichtungen, PCB in Fugenmassen, künstliche Mineralfasern in der Dämmung. Bei Verdacht wird beprobt, bevor jemand eine Maschine ansetzt.
Die Sanierung übernimmt ein nach TRGS 519 zugelassener Fachbetrieb, der Bereich wird abgeschottet und anschließend freigemessen. Erst dann geht es weiter. Das verlängert den Terminplan und ist trotzdem der einzige gangbare Weg.
FAQ
Was Bauherren und Projektsteuerer fragen
Die Reihenfolge und das Ergebnis. Beim Abriss geht es darum, dass das Bauwerk verschwindet, alles landet gemischt im Container. Beim Rückbau wird in umgekehrter Bauabfolge demontiert: erst Ausbau und Installationen, dann Nichttragendes, zuletzt das Tragwerk. Dadurch bleiben die Fraktionen getrennt, und der Anteil, der verwertet statt deponiert wird, steigt erheblich. Das kostet mehr Zeit auf der Baustelle und weniger Geld in der Entsorgung.
In den meisten gewerblichen Objekten ja. Zwei Effekte greifen ineinander: Sortenreines Material bringt beim Verkauf Erlöse, gemischter Bau- und Abbruchabfall verursacht dagegen die höchsten Entsorgungskosten. Bei Hallen mit viel Konstruktionsstahl kann der Materialerlös einen erheblichen Teil der Rückbaukosten decken. Was in Ihrem Fall zusammenkommt, sagen wir nach der Besichtigung, nicht vorher.
Kleinere Objekte sind in wenigen Tagen erledigt, große Industrieanlagen brauchen Wochen bis Monate. Die Zeitplanung hängt an Größe, Rückbauart, Schadstoffbefund, benötigter Technik und daran, ob nebenan weiter produziert wird. Den größten Zeitfaktor bilden erfahrungsgemäß Genehmigungen und Schadstoffsanierung, nicht der Rückbau selbst. Deshalb setzen wir diese Punkte an den Anfang der Planung.
Nach Regelwerk. Bei Verdacht wird beprobt, bevor gearbeitet wird. Die Sanierung führt ein nach TRGS 519 zugelassener Fachbetrieb aus, der Bereich wird abgeschottet und nach der Sanierung freigemessen. Erst danach geht der Rückbau weiter. PCB in Fugenmassen und Anstrichen wird analog behandelt. Diese Schritte lassen sich nicht abkürzen, und wir schlagen es auch nicht vor.
Für jede Fraktion Wiegescheine und Verwertungs- beziehungsweise Entsorgungsnachweise, bei gefährlichen Abfällen die Nachweise nach der Nachweisverordnung. Gebündelt zum Projektabschluss. Bei Verkauf oder Umnutzung des Grundstücks ist diese Dokumentation regelmäßig Teil dessen, was der Erwerber oder die Behörde sehen will.
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Begriffe aus dem Glossar
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