Glossar
Abrollcontainer
Abrollcontainer fassen 7 bis 40 Kubikmeter und werden über eine Hakenanlage auf das Fahrzeug gezogen. Der große Bruder des Absetzcontainers, gedacht für Baustellen und Betriebe.
Abrollcontainer sind die großen Behälter, die Sie an Baustellen und auf Betriebshöfen sehen. Sie werden nicht abgesetzt, sondern über eine Hakenanlage auf das Fahrzeug gezogen, daher der Name. Üblich sind Größen von 7 bis 40 Kubikmetern.
Wann sich ein Abrollcontainer lohnt
Ab etwa 10 Kubikmetern Abfall wird er günstiger als mehrere Absetzcontainer, weil jede Anfahrt Geld kostet. Typische Fälle sind Entkernungen, Betriebsauflösungen, größere Entrümpelungen und Baustellen mit laufendem Materialanfall.
Für leichte, sperrige Stoffe wie Sperrmüll, Holz oder Kartonagen spielt er seine Stärke aus: Dort begrenzt das Volumen, nicht das Gewicht. Bei Bauschutt ist es umgekehrt, da ist ein kleinerer Behälter oft die richtige Wahl, weil die zulässige Nutzlast erreicht ist, lange bevor der Container voll aussieht.
Bauformen
- Offener Abrollcontainer für Sperrmüll, Holz, Grünschnitt und Bauschutt. Am gebräuchlichsten.
- Container mit Deckel oder Plane für Material, das trocken bleiben oder nicht verwehen soll.
- Container mit Flügeltür am Heck, wenn beladen statt geworfen wird, etwa bei Möbeln.
- Presscontainer für Betriebe mit gleichmäßig anfallenden Mengen.
Was der Stellplatz hergeben muss
Ein beladener Abrollcontainer wiegt schnell mehrere Tonnen, das Fahrzeug ebenfalls. Der Untergrund muss das tragen. Zum Aufziehen braucht es freie Länge hinter dem Behälter, meist rund 15 Meter. Über dem Platz dürfen keine Leitungen und keine tief hängenden Äste sein, denn beim Absetzen kippt der Container nach hinten und ragt kurzzeitig hoch.
Steht der Container auf öffentlichem Grund, brauchen Sie eine Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde. Beantragen Sie sie mit einigen Werktagen Vorlauf.
Beladen ohne Ärger
Randvoll heißt bündig mit der Oberkante. Was übersteht, darf nicht transportiert werden, und das Fahrzeug fährt im schlimmsten Fall ohne Ladung wieder ab. Verteilen Sie schwere Teile gleichmäßig.
Halten Sie die Fraktionen getrennt. Ein einziger Sack Mineralwolle im Bauschuttcontainer kann die ganze Fuhre in die teure Kategorie Baumischabfall heben.
Bei uns
Wir stellen Abrollcontainer im Raum Günzburg, Ulm und Augsburg, wechseln sie bei laufendem Betrieb und holen sie zum vereinbarten Termin ab. Welche Größe zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir am Telefon in wenigen Minuten. Mehr dazu auf der Seite Container-Vermietung.
Miete, Standzeit und was sie kostet
Abgerechnet wird üblicherweise aus drei Teilen: der Anfahrt mit Stellung, der Standzeit und der Entsorgung nach Gewicht oder Pauschale. Die ersten Tage sind meist in der Grundmiete enthalten, danach läuft eine Tagespauschale.
Das führt zu einer einfachen Rechnung: Wer den Container schnell füllt und abholen lässt, zahlt weniger, als wer ihn wochenlang halb voll stehen lässt. Bei Baustellen mit unregelmäßigem Anfall ist der Wechsel oft günstiger als eine lange Standzeit.
Wechseln statt warten
Bei laufenden Arbeiten holen wir den vollen Behälter und stellen im selben Zug einen leeren. Das kostet eine Fuhre, hält aber den Bauablauf frei. Auf engen Grundstücken ist dieser Rhythmus oft die einzige Möglichkeit, überhaupt getrennt zu sammeln, weil nicht sechs Container gleichzeitig Platz finden.
Sagen Sie uns beim Bestellen, wie schnell voraussichtlich gefüllt wird. Danach richten wir die Tour ein, statt kurzfristig zu improvisieren.
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